| „Es ist so schön, ein Querk zu
sein…“! ….so lautet der Titel der Geschichte, die von unseren Kindern
während des Jubiläumssommerfestes zur Aufführung
gebracht wurde. Damit Sie sich, ein besseres Bild von den kleinen
Wesen machen können, möchten wir Ihnen im Folgenden einen
kleinen Überblick über die Handlung geben. Zunächst muss man wissen, das „ Querks“ ganz
zauberhafte, kleine Wesen sind, die aus Eiern schlüpfen. Von
diesen putzigen Tierchen gab es schon vier – sie hatten so
komische Namen wie „Alvar“, „Bogdan“, „Cedric“ und „Drago“.
Sie horchten an einem Ei, daß in ihrer Nähe lag – es
machte komische Geräusche und Zrrrck – Erasmus, der
jüngste Querk kam zur Welt.
Nicht lange, und Erasmus machte sich auf, die Welt um sich herum
zu erkunden. Alles war interessant und so erzählte er seinen Brüdern
von seinen Erlebnissen. Klar wurden auch sie neugierig und alle
beschlossen sie, in die neue Welt zu ziehen. Jeder zog in eine
andere Himmelsrichtung: einer in den Süden, einer in den Westen,
einer in den Norden und einer in den Osten.
Was Erasmus, der jüngste Querk erlebte, wollen wir einmal
genauer beleuchten. Er traf zunächst einen Hasen. Diesen fand
er viel faszinierender als sich selbst und weil Querks Verkleidungsspezialisten
sind, huschte er in ein Gebüsch. Als er wieder zum Vorschein
kam, sah er dem Hasen zum verwechseln ähnlich. Nachdem sie
eine Weile herumgetollt waren, wurde Erasmus müde. Der Hase
machte sich aus dem staub. Unser kleiner Freund wurde von einer
feuchten Nase geweckt. Vor ihm stand ein Hund. |
Dessen Aussehen gefiel Erasmus mal wieder viiiel besser als sein
eigenes. Schnell schlüpfte er in sein Hundekostüm, das
er sich bastelte und schon ging die Post ab! Sie tobten dermaßen
durch die Gegend, dass es den Menschen im Dorf zuviel wurde. Sie
fingen Erasmus ein und banden ihn mit einer Leine fest. Das gefiel
ihm natürlich überhaupt nicht. Spätestens jetzt
wollte er kein Hund mehr sein. Wenn nicht zufällig eine Maus
vorbeigekommen wäre, die Mitleid gezeigt hätte, säße
der Knirps immer noch angekettet vor der Hütte. Sie knabberte
die Leine durch und befreite somit den Querk. Erasmus war sehr
dankbar. Deswegen lud er die kleine Maus zu sich nach Hause ein,
um ihr seine Brüder vorzustellen. Freudig nahm sie die Einladung
an und ab ging es ins .. „ Querkland “ War das ein „HALLO “ zu Hause: alle fielen sich in
die Arme. Jeder erzählte von seinen Erlebnissen, die sie gemacht
hatten. Alle wollten anders sein und haben festgestellt, dass es
am schönsten sei, ein Querk zu sein. Dennoch wurden alle Tiere,
die sie kennengelernt hatten zu einer zünftigen Party eingeladen. Nun, lieber Leser, dass es eine gelungene Party gewesen ist, konnten
alle Besucher des Jubiläumsfestes bestätigen, die unsere
Aufführung am Festtag verfolgt haben. |